DOICHAIN, Schulgasse 5, D-84359 Simbach am Inn
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Problemstellungen und Lösungen

Problemstellung und Herausforderung

E-Mails sind ein hervorragendes Medium für Marketing- und Verkaufskampagnen. Je größer der passende Empfängerkreis, desto erfolgreicher ist eine Kampagne. Deshalb ist die Versuchung groß, E-Mails an eine möglichst hohe Zahl an Empfängern zu senden, auch wenn nicht für jeden Fall zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass die Adressinhaber dem Empfang von Werbebotschaften per E-Mail auch tatsächlich zugestimmt haben. Die Effizienz des Mediums und die geringen Versandkosten haben eine Flut von massenhaft versandten E-Mails ausgelöst.

Deshalb wurden Regeln festgelegt, die den Versand von Werbemails nur an Empfänger gestatten, die dem Versender dafür ausdrücklich die Erlaubnis erteilt haben. Die Befugnis wird üblicherweise im Double Opt-in-Verfahren erteilt. Eine erteilte Werbe-Erlaubnis muss von der E-Mail-Adresse, für die die Erlaubnis erteilt wurde, zusätzlich bestätigt werden.

Das Problem dabei ist, dass die erteilte Erlaubnis von unabhängiger, dritter Seite gar nicht überprüft werden kann und sowohl der Betreiber des empfangenden Mailservers, als auch der Empfänger der Werbe-Mails der Instanz, die die Einverständniserklärungen verwaltet, einfach vertrauen muss. Man muss sich auch darauf verlassen, dass diese Stelle einen etwaigen Entzug der Erlaubnis zuverlässig dokumentiert. Nachprüfen kann man es nicht.

Aussendungen, die diese Regeln missachten, werden als SPAM wahrgenommen. Es wurden diverse Methoden entwickelt, um SPAM abzuwehren. Bislang konnte sich jedoch noch kein System etablieren, das zuverlässig zwischen erwünschter und nicht erwünschter elektronischer Post unterscheiden kann. So kommt es immer noch vor, dass gewünschte E-Mails im SPAM-Ordner landen oder gar nicht zugestellt werden und SPAM-E-Mails weiterhin in die Inbox einsortiert werden. Mit Hilfe der DOIChain kann dieses Problem zuverlässig und unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöst werden.

Lösungen mit Hilfe der Blockchain
1

Der Inhaber einer E-Mail-Adresse trägt diese in ein Web-Formular ein und bestätigt durch das Absenden des Formulars sein Werbeeinverständnis.

2

Der Adress-Generierer sendet die E-Mail-Adresse an eine dezentralisierte App (DApp) des betreffenden Mailserver-Betreibers. In der DOIChain erfolgt der entsprechende Single Opt-in-Eintrag (SOI).

3

Die DApp des Mailserver-Betreibers schickt eine E-Mail an den Empfänger mit der Aufforderung das erteilte Werbeeinverständnis durch Klick auf einen Link zu bestätigen.

4

Der E-Mail-Empfänger klickt auf den DOI-Link.

5

Die DApp des Mailserver-Betreibers bestätigt den Single Opt-in-Eintrag (SOI) in der Blockchain mit einer Signatur. Dadurch wird der SOI zum DOI, d.h. zu einem vom E-Mail-Eigentümer bestätigten, gültigen Werbeeinverständnis.

Ziele, Gefahren und Folgen
für betroffene Parteien
Inhaber einer E-Mail-Adresse

Ziel: Jederzeit nachprüfbare Verwaltung der Zustimmungserklärungen zum Empfang von E-Mails. Zuverlässige Dokumentation und Umsetzung des Widerrufs einer Werbeerlaubnis.

Gefahr: Eine Newsletter-Abmeldung wird als Reaktion gewertet, die dokumentiert, dass das Postfach aktiv ist. Die E-Mail-Adresse gilt als wertvoll und ist verkäuflich.

Folge: Noch mehr E-Mail-Spam.

Werbetreibende

Ziel: Einwandfreie DOI-bestätigte Einverständniserklärungen von Konsumenten zum Empfang von Werbe-Mails.

Gefahr: Der Lead-Generierer liefert gefälschte DOI-Einverständniserklärungen.

Folge: SPAM-Traps werden in den aktuellen Datenbestand geliefert, was einen erheblichen Reputationsschaden zur Folge haben und das E-Mail-Marketing mit dem bestehenden Datenbestand erschweren oder unmöglich machen kann.

E-Mail Service Provider

Ziel: Problemlose Zustellung der versandten E-Mails.

Gefahr: Reputationsschäden durch Adresslisten, die mit SPAM-Traps verseucht sind.

Mailserver-Betreiber und Internet Service Provider

Ziel: Im Sinne der Kundenzufriedenheit dafür zu sorgen, dass zulässige E-Mails in das Inbox-Postfach, Spam-Mails jedoch in das Spam-Postfach einsortiert werden oder gar nicht erst zugestellt werden.

Gefahr: Gewünschte und vom Empfänger erwartete E-Mails werden abgewiesen und nicht zugestellt.

Adressgenerierer

Ziel: Mit möglichst wenig Kapitaleinsatz eine möglichst hohe Zahl von Permissions zum Empfang von E-Mail-Werbung für die Sponsoren (Werbetreibenden) zu generieren.

Gerichte

Ziel: Eindeutiger Nachweis, ob ein Werbe-Einverständnis zum Zeitpunkt der Zustellung einer E-Mail vom Empfänger erteilt war oder nicht.